Hallo, ich bin Peter vom Redaktionsteam des hook-magazin.de. Haben Sie gewusst, dass aktuell im Nordwesten Deutschlands 28 Feldhasen pro Quadratkilometer gezählt werden? Das ist der höchste Wert seit zwei Jahrzehnten!
Diese erfreuliche Entwicklung prägt die Jagd im Jahr 2025 entscheidend. Sie als Jäger stehen vor neuen Chancen und Aufgaben.
Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick. Sie erfahren alles über aktuelle Bestandszahlen, moderne Hegemethoden und rechtliche Grundlagen.
Wir verbinden historisches Wissen mit neuesten Erkenntnissen. So optimieren Sie Ihre Jagd auf Arten wie Feldhase, Fasan und Rebhuhn.
Lernen Sie, wie Sie aktiv zum Artenschutz beitragen können. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Naturschützern ist heute wichtiger denn je für eine erfolgreiche Jagd.
Grundlagen, Definitionen und historische Hintergründe der Niederwildjagd 2025
Wussten Sie, dass die Einteilung in Hochwild und Niederwild nichts mit der Körpergröße des Wildes zu tun hat? Diese Unterscheidung hat historische Wurzeln, die bis ins Mittelalter zurückreichen.
Früher bestimmte der gesellschaftliche Status, welche Tiere man jagen durfte. Das Hochwild war ausschließlich dem Hochadel vorbehalten. Zum Niederwild zählten dagegen Arten, die auch niedere Adlige und privilegierte Bürger bejagen durften.
Historischer Ursprung der Einteilung
Diese hierarchische Gliederung spiegelte die feudale Gesellschaft wider. Jagdrechte waren ein wichtiges Privileg des Adels. Der Begriff Hochwild bezeichnete somit nicht nur Tiere, sondern auch soziale Vorrechte.
„Die Jagd war stets auch ein Statussymbol.“
Heute hat diese Unterscheidung ihre soziale Bedeutung verloren. Sie dient jetzt rein jagdrechtlichen Zwecken.
Rechtliche Definitionen laut Bundesjagdgesetz
Das Bundesjagdgesetz definiert klar, was 2025 zum Hochwild gehört. Dazu zählen Schalenwild außer Rehwild, Auerwild, Steinadler und Seeadler. Alle anderen Wildarten gehören zum Niederwild.
Diese Einteilung bildet die Grundlage für viele jagdliche Regelungen. Sie bestimmt Schonzeiten und Hegeverpflichtungen.
| Historische Kategorie | Aktuelle Rechtslage 2025 | Beispiele |
|---|---|---|
| Hochwild (Adelsvorrecht) | Schalenwild außer Reh, Auerwild, Adler | Rotwild, Wildschwein, Steinadler |
| Niederwild (für niederen Adel) | Alle anderen Wildarten | Feldhase, Fasan, Rehwild, Fuchs |
| Soziale Unterscheidung | Rechtliche Klassifizierung | Gleichberechtigte Jagd für alle |
Sie sehen also: Aus einem feudalen Privileg wurde eine moderne Rechtskategorie. Diese Entwicklung macht die Jagd heute demokratischer und transparenter.
Glossareintrag: Niederwild
Die systematische Gliederung in verschiedene Kategorien ermöglicht Ihnen gezielte Schutzmaßnahmen für bedrohte Populationen. Dieser lexikalische Eintrag gibt Ihnen klare Definitionen an die Hand.

Wichtige Wildarten und deren Merkmale
Zu den typischen Vertretern dieser Kategorie zählen Feldhase, Fasan und Rebhuhn. Diese Wildarten besiedeln unterschiedliche Lebensräume und haben spezielle Ansprüche.
Das Spektrum reicht von Flugwild wie Fasane bis zu Raubwild wie Fuchs und Dachs. Eine Besonderheit ist das Rehwild, das trotz seiner Größe zu dieser Gruppe gehört.
Viele dieser Wildarten zeigen seit Jahrzehnten rückläufige Bestände. Intensive Hegebemühungen sind daher notwendig.
Unterschiede zwischen Niederwild und Hochwild
Der wesentliche Unterschied liegt in der gesetzlichen Definition. Das Hochwild umfasst Schalenwild außer Rehwild sowie Auerwild und Adler.
Alle anderen Wildarten gehören zur zweiten Kategorie. Das Rehwild bildet hier eine Ausnahme, da es explizit ausgenommen ist.
Diese klare Abgrenzung hilft Ihnen bei der Planung jagdlicher Maßnahmen. Sie können so gezielt auf die Bedürfnisse jeder Art eingehen.
Praktische Ansätze und Hege zur Erhaltung des Niederwilds
Erfolgreiche Projekte zeigen, wie Sie durch gezielte Hegemaßnahmen Wildbestände nachhaltig fördern können. Moderne Jagd verbindet traditionelles Wissen mit innovativen Methoden.
Erfolgreiche Hegemaßnahmen in aktuellen Projekten
Initiativen wie „Artenreiche Agrarlandschaft“ und „Landwirtschaft und Ökologie in der Lommatzscher Pflege“ liefern wertvolle Erfahrungen. Diese Projekte demonstrieren messbare Erfolge durch praktische Maßnahmen.
Bewährte Methoden umfassen die Anlage von Feldgehölzen und die Pflanzung von Wildapfel und Wildbirne. Diese schaffen wichtige Lebensräume für verschiedene Wildarten. Die konsequente Bejagung von Raubwild schützt besonders das Rehwild und Bodenbrüter.
Moderne Technologie unterstützt Ihre Jagd-Bemühungen. Drohnen-Teams retten während der Mahd Kitze und Jungwild. Ehrenamtliche Helfer investieren dafür im Mai etwa drei Arbeitswochen.
Zusammenarbeit zwischen Jagdverbänden, Landbesitzern und Kommunen
Die Kooperation verschiedener Akteure hat sich als entscheidender Erfolgsfaktor erwiesen. Jagdgenossenschaften als Zusammenschluss der Landbesitzer und Kommunen arbeiten eng zusammen.
Systematische Erfassungen über das Wildtierinformationssystem der Länder (WILD) dokumentieren Bestandsentwicklungen. Der zeitweilige Verzicht auf die Bejagung schwacher Populationen ermöglicht deren Erholung.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Jagd im Jahr 2025 mehr denn je auf aktive Hege setzt. Der historisch gewachsene Begriff steht heute für eine klare jagdrechtliche Kategorie mit großer ökologischer Verantwortung.
Ihr Erfolg hängt wesentlich vom Engagement in Hegegemeinschaften ab. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und die Umsetzung bewährter Maßnahmen sind entscheidend.
Moderne Methoden wie der Drohneneinsatz ergänzen das traditionelle Wissen perfekt. Diese Kombination sichert den Jagderfolg langfristig und erhält die Artenvielfalt.
Sie leisten als Jäger einen wertvollen Beitrag. Durch konsequente Hege gestalten Sie die Zukunft der Jagd aktiv und nachhaltig.







