• Cookie-Richtlinie (EU)
  • Datenschutz
  • Haftungsausschluss
  • Home
  • Impressum
Abenteuer, Angeln & Jagd – Dein Outdoor Magazin | Hook
  • Start
  • Angeln
  • Bushcraft
  • Camping
  • Jagen
  • Survival
  • Trekking
  • Wandern
No Result
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Start
  • Angeln
  • Bushcraft
  • Camping
  • Jagen
  • Survival
  • Trekking
  • Wandern
No Result
Alle Ergebnisse anzeigen
Abenteuer, Angeln & Jagd – Dein Outdoor Magazin | Hook
No Result
Alle Ergebnisse anzeigen
Startseite Magazin Angeln

Waller Angeln Deutschland: Hotspots, Montagen & Technik

Peter Meisner von Peter Meisner
15. Juli 2026
in Angeln
0
waller angeln deutschland-Titel
585
geteilt
3.2k
VIEWS
Share on FacebookShare on Twitter

Der Waller – wissenschaftlich Silurus glanis – ist der größte Süßwasserfisch Europas und in deutschen Gewässern weit verbreiteter als viele denken. Rhein, Donau, Main, Elbe und zahlreiche Baggerseen beherbergen stattliche Exemplare, die regelmäßig die Zwei-Meter-Marke überschreiten. Waller angeln in Deutschland bedeutet: Geduld, das richtige Gewässerwissen und eine Ausrüstung, die auch einem 80-Kilo-Fisch standhält.

Kurz zusammengefasst

Waller kommen in fast allen großen deutschen Flüssen und vielen Stillgewässern vor. Erfolgreiches Wallerangeln erfordert standortspezifisches Wissen, robuste Ausrüstung und die Kenntnis der jeweiligen Landesfischereigesetze. Die besten Beißzeiten liegen in den Sommermonaten, besonders in der Dämmerung und nachts.

Wichtiger Hinweis

Fischereirecht ist in Deutschland Ländersache. Schonzeiten, Mindestmaße und Nachtangelregelungen variieren je nach Bundesland und Gewässer erheblich. Informiere dich vor jeder Wallertour beim zuständigen Fischereiverband oder der Unteren Fischereibehörde.

Das Wichtigste in Kürze

  • Waller leben in Rhein, Donau, Main, Elbe, Oder und vielen Baggerseen
  • Beste Saison: Mai bis September, Hauptaktivität in der Nacht
  • Bewährte Köder: Tauwurm, Köderfisch, Tintenfisch, Boilies
  • Mindestmaße und Schonzeiten gelten bundeslandspezifisch
  • Angelschein (Fischereischein) ist deutschlandweit Pflicht
  • Klopfen als Technik ist nicht in allen Bundesländern erlaubt

„Wer zum ersten Mal einen Waller über 1,50 Meter aus dem Wasser zieht, versteht sofort, warum diese Fische eine eigene Fangkultur entwickelt haben. Es ist kein Fisch für Ungeduldige – aber wer die Gewässer kennt und die Biologie versteht, hat echte Chancen auf Begegnungen, die man nicht vergisst.“

— Marcus Breitfeld, Angelführer und Gewässerberater aus dem Rhein-Main-Gebiet, über 20 Jahre Erfahrung im Wallerangeln auf deutschen Flüssen

Was ist ein Waller und wo kommt er in Deutschland vor?

Der Wels (Silurus glanis) ist ein nachtaktiver Raubfisch und in fast allen großen deutschen Flusssystemen sowie vielen Seen heimisch.

Der Waller gehört zur Familie der Welse und ist in Deutschland der einzige natürlich vorkommende Vertreter dieser Gruppe. Er bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer mit weichem Untergrund, tiefen Kolken und strukturreichen Uferzonen. Ausgewachsene Tiere können über zwei Meter lang und mehr als 100 Kilogramm schwer werden – Fänge zwischen 30 und 60 Kilogramm sind in guten Gewässern keine Seltenheit.

Verbreitet ist er in den großen Stromsystemen Rhein, Donau, Main, Elbe und Oder sowie in deren Nebenflüssen. Durch gezielte Besatzmaßnahmen hat er sich in den letzten Jahrzehnten auch in zahlreichen Baggerseen und Kiesgruben etabliert. In wärmeren Regionen wie Bayern und Baden-Württemberg sind die Bestände besonders dicht.

Welche deutschen Gewässer sind die besten zum Wallerangeln?

Rhein, Main, Donau und Elbe gelten als Top-Wallergewässer. Auch viele Baggerseen in Bayern und NRW beherbergen starke Bestände.

Wo kann man in Norddeutschland auf Waller angeln?

Elbe und Oder sind die klassischen Norddeutschen Wallerreviere. Besonders im Bereich Hamburg, Magdeburg und Frankfurt an der Oder werden regelmäßig starke Fische gefangen. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gibt es zudem eine Reihe von Seen mit guten Wallerbeständen – darunter der Schweriner See und verschiedene Havelseen.

Welche Wallergewässer gibt es in Süddeutschland?

Bayern bietet mit Donau, Inn, Isar (Unterlauf) und dem Bodensee attraktive Optionen. Der Main in Franken ist ebenfalls ein etabliertes Wallergewässer. Baggerseen in der Oberpfalz und im Donautal haben durch Besatz teils beeindruckende Wallerbestände aufgebaut.

Ist der Rhein ein gutes Wallergewässer?

Ja – der Rhein zählt zu den produktivsten Wallergewässern Deutschlands. Besonders der Mittelrhein zwischen Mainz und Köln sowie der Oberrhein in Baden-Württemberg sind für ihre Wallerpopulationen bekannt. Die Kombination aus Tiefe, Strömungsstrukturen und reichem Nahrungsangebot schafft ideale Bedingungen.

Wo findet man Waller in der Elbe?

In der Elbe konzentrieren sich Waller auf tiefe Kolke unterhalb von Buhnen, Brückenpfeilern und Einmündungen von Nebengewässern. Der Bereich zwischen Magdeburg und Hamburg gilt als besonders ertragreich. Lokale Angelvereine kennen die besten Spots oft genau – ein kurzes Gespräch lohnt sich.

Kann man im Bodensee Waller fangen?

Der Bodensee beherbergt Waller, allerdings sind die Bestände vergleichsweise dünn. Das Angeln unterliegt strengen internationalen Regelungen der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF). Mindestmaße und Schonzeiten weichen von anderen deutschen Gewässern ab.

Welche Baggerseen in Deutschland haben gute Wallerbestände?

Viele privat bewirtschaftete Kiesgruben und Baggerseen in Bayern, NRW und Sachsen wurden gezielt mit Waller besetzt. Einige dieser Gewässer verlangen Tageskarten oder Sonderlizenzen, bieten dafür aber kontrollierte Bedingungen und bekannte Fischbestände. Online-Angelportale wie Angeln.de oder regionale Fischereiverbände listen aktuelle Gewässer mit Wallerbestand.

Expert Insight: Gewässerwahl entscheidet

Marcus Breitfeld: „Viele Angler unterschätzen, wie viel Unterschied die Gewässerwahl macht. Ein gut strukturierter Baggersee mit 50 Wallern auf 20 Hektar schlägt einen großen Fluss ohne Strukturkenntnisse jedes Mal. Recherche vor der Tour ist keine Zeitverschwendung – sie ist der halbe Fang.“

Welche Ausrüstung brauche ich zum Wallerangeln in Deutschland?

Wallerangeln erfordert robuste Spezialausrüstung: schwere Ruten, große Rollen, starke Geflechtschnüre und große Haken – kein Setup für Kompromisse.

Welche Rute ist die richtige für das Wallerangeln?

Wallerruten sollten eine Länge von 2,40 bis 3,60 Metern haben und Wurfgewichte von 100 bis 300 Gramm bewältigen. Für das Grundangeln vom Ufer eignen sich längere Modelle um die 3,30 Meter. Vom Boot aus reichen 2,40 bis 2,70 Meter. Wichtig ist eine kräftige Aktion im unteren Rutendrittel, die auch bei langen Drills nicht nachgibt.

Welche Rolle eignet sich am besten für Waller?

Freilaufrollen (Baitrunner) in Größe 6000 bis 10000 haben sich beim Wallerangeln bewährt. Sie erlauben dem Fisch, Schnur zu nehmen, ohne Widerstand zu spüren – bis der Angler eingreift. Alternativ nutzen viele erfahrene Wallerfischer große Multirollen beim Bootsfischen. Wichtig: Die Bremse muss absolut zuverlässig funktionieren.

Welche Schnurstärke benötige ich beim Wallerangeln?

Geflochtene Schnüre mit 0,35 bis 0,50 Millimeter Durchmesser und einer Tragkraft von 40 bis 80 Kilogramm sind Standard. Als Vorfach empfiehlt sich ein Monofilament oder Fluorocarbon von 0,60 bis 1,00 Millimeter – es dämpft Schläge und ist bissresistenter. Wer in Gewässern mit Muscheln oder scharfen Strukturen fischt, sollte nicht an der Schnurstärke sparen.

Welche Haken und Vorfächer sind für Waller geeignet?

Für Waller werden Einzelhaken in den Größen 2/0 bis 8/0 verwendet, je nach Köder und Zielfischgröße. Drillinge eignen sich für Köderfische, Einzelhaken für Tauwurmbündel. Vorfächer aus Kevlar oder starkem Monofilament mit mindestens 80 Kilogramm Tragkraft sind empfehlenswert. Die Haken müssen scharf und korrosionsbeständig sein.

Brauche ich spezielle Bissanzeiger für Waller?

Elektronische Bissanzeiger mit Freilaufmechanismus sind beim Nachtangeln auf Waller praktisch unverzichtbar. Waller nehmen den Köder oft langsam und ziehen dann plötzlich kraftvoll ab – ein Bissanzeiger mit Lautsprecher und Freilauf gibt dir die nötige Reaktionszeit. Beim aktiven Bootsfischen entfällt das, da die Rute in der Hand gehalten wird.

Ausrüstungskomponente Empfehlung Hinweis
Rute 2,40–3,60 m, WG 100–300 g Kräftige Aktion, Korkgriff
Rolle Freilaufrolle 6000–10000 Zuverlässige Bremse Pflicht
Hauptschnur Geflecht 0,35–0,50 mm Mindestens 50 kg Tragkraft
Vorfach Mono/FC 0,60–1,00 mm 80–100 kg Tragkraft
Haken Einzelhaken 2/0–8/0 Scharf, korrosionsbeständig
Bissanzeiger Elektronisch mit Freilauf Für Nachtangeln essenziell

Welche Köder funktionieren am besten beim Wallerangeln?

Tauwurmbündel, Köderfische und Tintenfisch sind die verlässlichsten Wallerköder. Boilies und Pellets funktionieren besonders in stark befischten Stillgewässern.

Sind Tauwürmer gute Wallerköder?

Tauwürmer gehören zu den effektivsten Wallerködern überhaupt – und das ist kein Mythos. Ein Bündel aus 10 bis 20 großen Tauwürmern auf einem kräftigen Einzelhaken verströmt intensive Duftstoffe und bewegt sich natürlich im Wasser. Besonders in Flüssen mit Strömung funktioniert diese Methode hervorragend, weil der Geruch weit trägt.

Welche Köderfische eignen sich für Waller?

Döbel, Rotauge, Brassen und Karpfen bis etwa 500 Gramm sind bewährte Köderfische. Toter Köderfisch am Grund funktioniert oft genauso gut wie lebender – und ist in vielen Bundesländern die einzig erlaubte Variante. Wichtig ist die Frische: Ein alter, fader Köderfisch zieht kaum Waller an.

Funktionieren Boilies und Pellets auf Waller?

In Baggerseen und Karpfengewässern, wo Waller an Karpfenköder gewöhnt sind, funktionieren große Boilies (20–30 mm) und Pellets überraschend gut. Sie eignen sich besonders als Ergänzung zu Futterstellen. In natürlichen Flüssen sind sie weniger effektiv als tierische Köder.

Sind Tintenfische effektive Wallerköder in Deutschland?

Ja – und das überrascht viele. Tintenfischstreifen oder ganze kleine Tintenfische sind intensiv riechende Köder, die Waller auch über große Distanzen anlocken. Sie halten gut am Haken, sind günstig und in jedem Supermarkt erhältlich. Besonders in trübem Wasser oder bei schwacher Beißaktivität kann Tintenfisch den Unterschied machen.

Welche Angeltechniken sind beim Wallerangeln erfolgreich?

Grundangeln, Klopfen und Vertikalangeln vom Boot sind die wichtigsten Methoden. Die Wahl hängt vom Gewässer, der Jahreszeit und den lokalen Vorschriften ab.

Wie funktioniert das Grundangeln auf Waller?

Beim Grundangeln liegt der Köder auf oder knapp über dem Gewässerboden – genau dort, wo Waller auf Nahrungssuche gehen. Ein schweres Grundblei (50–150 Gramm) hält den Köder in Position, das Vorfach ist 30 bis 80 Zentimeter lang. Diese Methode funktioniert vom Ufer und vom Boot aus gleichermaßen und ist die universellste Wallerangelmethode.

Was ist Wallerklopfen und wo ist es erlaubt?

Beim Klopfen wird mit einem speziellen Holzstab rhythmisch auf die Wasseroberfläche geschlagen, um Beutefrösche zu imitieren. Diese Methode ist hocheffektiv, aber nicht überall legal. In Bayern ist sie verboten, in anderen Bundesländern teils erlaubt oder geduldet. Vor dem Einsatz unbedingt die lokalen Vorschriften prüfen.

Kann man Waller mit der Spinnrute fangen?

Durchaus – große Gummifische (15–25 cm), Swimbaits und Jigköder können Waller reizen, besonders in der Dämmerung. Spinnfischen auf Waller ist aber weniger zuverlässig als Grundangeln und erfordert gute Strukturkenntnisse. Es macht Spaß und ist eine willkommene Abwechslung, wenn die Grundrute schweigt.

Wie angel ich Waller vom Boot aus?

Bootsfischen eröffnet Zugang zu tiefen Kolken und Strukturen, die vom Ufer unerreichbar sind. Vertikalangeln, Schleppen und das gezielte Befischen von Brückenpfeilern sind typische Bootsmethoden. Ein Echolot ist beim Bootsfischen auf Waller kein Luxus – es zeigt Strukturen, Tiefen und manchmal sogar die Fische selbst.

Ist Uferangeln auf Waller erfolgreich?

Absolut. Viele der größten deutschen Waller wurden vom Ufer aus gefangen. Entscheidend ist die Standortwahl: Buhnen, Einmündungen, tiefe Uferabbrüche und überhängende Bäume sind klassische Wallerpositionen. Wer die Struktur kennt, braucht kein Boot.

Wie funktioniert das Vertikalangeln auf Waller?

Beim Vertikalen wird der Köder senkrecht unter dem Boot geführt und langsam auf und ab bewegt. Diese Methode ist besonders effektiv in tiefen Kolken und bei trägen Wallern im Sommer. Große Gummifische oder Köderfische am Jigkopf sind typische Köder. Konzentration und Fingerspitzengefühl sind gefragt – der Biss ist oft subtil.

Wann ist die beste Zeit zum Wallerangeln in Deutschland?

Die Hauptsaison läuft von Mai bis September. Waller beißen am aktivsten in der Nacht und in der Dämmerung, besonders bei Wassertemperaturen über 18 Grad.

In welchen Monaten beißen Waller am besten?

Juni, Juli und August sind die produktivsten Monate. Nach der Laichzeit im Frühjahr (Mai/Juni) fressen Waller intensiv. Die Nächte sind kurz, die Wassertemperaturen hoch – ideale Bedingungen. September bringt oft nochmals eine starke Beißphase, bevor die Aktivität mit sinkenden Temperaturen nachlässt.

Beißen Waller auch im Winter?

Waller sind Kaltblüter und werden bei Wassertemperaturen unter 10 Grad sehr träge. Winterfänge sind möglich, aber selten und erfordern extrem langsam präsentierte Köder direkt vor der Schnauze. In milden Wintern mit Temperaturen um 12 bis 14 Grad kann es überraschend aktive Phasen geben.

Zu welcher Tageszeit sind Waller am aktivsten?

Nacht und Dämmerung sind die Hauptaktivitätsphasen. Waller meiden helles Licht und jagen bevorzugt in der Dunkelheit. Die Stunden kurz nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang sind oft die produktivsten. Tagsüber stehen sie in tiefen, dunklen Strukturen und sind schwer zu fangen.

Welchen Einfluss hat die Wassertemperatur auf das Beißverhalten?

Wassertemperatur ist der wichtigste Faktor. Zwischen 18 und 24 Grad ist die Aktivität am höchsten. Unter 15 Grad nimmt die Beißfreudigkeit deutlich ab. Über 26 Grad können Waller in tiefere, kühlere Schichten ausweichen und weniger aktiv werden. Ein einfaches Wassertemperaturmessgerät gehört zur Grundausstattung jedes ernsthaften Walleranglers.

Welche rechtlichen Vorgaben gelten beim Wallerangeln in Deutschland?

Fischereischein ist Pflicht. Schonzeiten, Mindestmaße und Nachtangelregeln variieren je nach Bundesland – immer vor Ort informieren.

Brauche ich einen speziellen Angelschein für Waller?

Nein, einen separaten Wallerschein gibt es nicht. Der staatliche Fischereischein (Jahresfischereischein) ist ausreichend, ergänzt durch eine Erlaubniskarte für das jeweilige Gewässer. Ohne gültige Erlaubniskarte ist Angeln in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt – auch nicht auf Waller.

Welche Schonzeiten gelten für Waller in Deutschland?

Schonzeiten sind bundeslandspezifisch. In Bayern gilt eine Schonzeit von Mai bis Juni, in anderen Bundesländern variiert sie oder entfällt ganz. Manche Gewässer haben eigene Regelungen. Die zuständige Untere Fischereibehörde oder der lokale Angelverein gibt verlässliche Auskunft.

Welche Mindestmaße muss ein Waller in Deutschland haben?

Das Mindestmaß liegt je nach Bundesland zwischen 50 und 70 Zentimetern. In Bayern gilt ein Mindestmaß von 70 Zentimetern, in anderen Ländern teils weniger. Viele Gewässerbewirtschafter haben eigene, strengere Regelungen. Waller unter Mindestmaß müssen sofort und schonend zurückgesetzt werden.

Ist Nachtangeln auf Waller überall erlaubt?

Nein. Nachtangeln ist in Deutschland nicht pauschal erlaubt. Einige Bundesländer und Gewässer erlauben es mit spezieller Genehmigung, andere verbieten es grundsätzlich. Da Waller hauptsächlich nachts aktiv sind, ist das ein entscheidender Punkt – vor jeder Nachttour die Erlaubnis klären.

Expert Insight: Rechtssicherheit vor dem ersten Wurf

„Ich sehe immer wieder Angler, die mit bester Ausrüstung am Wasser stehen, aber keine gültige Erlaubniskarte haben. Das ist nicht nur illegal – es schadet dem Ansehen aller Angler. Fünf Minuten Recherche beim Verein oder der Behörde reichen aus, um auf der sicheren Seite zu sein.“

Wie finde ich die besten Waller-Hotspots in einem Gewässer?

Waller stehen in tiefen Kolken, hinter Buhnen, unter Brücken und an Einmündungen. Strömungsschatten und Strukturen sind die entscheidenden Suchkriterien.

Wo stehen Waller im Fluss?

Waller meiden starke Strömung und suchen Bereiche, in denen sie mit minimalem Energieaufwand auf Beute warten können. Hinter Buhnen, in tiefen Kolken, unter Brückenpfeilern und an Einmündungen von Nebengewässern sind klassische Standorte. Im Sommer ziehen sie sich tagsüber in die tiefsten Stellen zurück.

Welche Strukturen bevorzugen Waller in Seen?

In Seen suchen Waller tiefe Bereiche mit Strukturen: versunkene Bäume, Steinfelder, Kanten zwischen flachem und tiefem Wasser sowie Zulaufbereiche. Echolot und Seekarten helfen bei der Standortsuche. Nachts wandern Waller in flachere Bereiche zum Jagen.

Wie drillt und landet man einen Waller sicher?

Ruhig und gleichmäßig drillen, Bremse richtig einstellen, großen Kescher verwenden und den Fisch niemals am Boden ablegen – das sind die wichtigsten Grundregeln.

Was muss ich beim Drill eines Wallers beachten?

Waller kämpfen ausdauernd, aber selten spektakulär. Sie ziehen tief und versuchen, sich in Strukturen zu verankern. Die Bremse sollte so eingestellt sein, dass sie bei starken Zügen nachgibt, ohne zu viel Schnur zu verlieren. Hektik ist der größte Fehler – lieber einen langen, kontrollierten Drill als einen gerissenen Haken.

Welche Kescher eignen sich für Waller?

Für Waller braucht man große Kescher mit einem Durchmesser von mindestens 80 bis 100 Zentimetern und einem stabilen Stiel. Gummierte Netze sind fischschonender als Baumwollnetze. Alternativ nutzen viele erfahrene Wallerfischer Gripper-Zangen oder greifen den Fisch direkt am Unterkiefer – das erfordert aber Übung.

Soll ich Waller zurücksetzen oder verwerten?

Catch & Release ist beim Wallerangeln weit verbreitet und ökologisch sinnvoll, da große Waller wichtige Regulatoren im Ökosystem sind. Wer einen Waller entnehmen möchte, muss das Mindestmaß beachten und die Entnahmebeschränkungen des jeweiligen Gewässers kennen. Wallerfleisch ist übrigens ausgezeichnet – mild, fest und nahezu grätenfrei.

Welche Angelguides und Kurse gibt es für Wallerangeln in Deutschland?

Geführte Wallertouren bieten Angelguides in Bayern, NRW und entlang des Rheins an. Online-Kurse und Vereinsveranstaltungen ergänzen das Angebot.

Geführte Wallertouren sind eine hervorragende Möglichkeit, schnell Gewässerwissen aufzubauen. Professionelle Angelguides kennen die besten Spots, die aktuellen Bedingungen und helfen bei Technik und Ausrüstung. Anbieter findet man über Fischereiverbände, Angelportale wie Angeln.de oder direkt über regionale Tourismusanbieter in Flussregionen.

Online-Ressourcen wie das Forum von Raubfisch.de, YouTube-Kanäle spezialisierter Wallerfischer und die Webseiten der Landesfischereiverbände bieten wertvolles Hintergrundwissen. Wer gezielt lernen will, findet bei vielen Angelverbänden auch Praxiskurse speziell für Großfische.

Häufige Fragen zum Wallerangeln in Deutschland

Brauche ich ein Boot zum Wallerangeln?

Nein. Viele starke Waller werden vom Ufer gefangen. Ein Boot erweitert die Möglichkeiten, ist aber keine Voraussetzung. Gute Strukturkenntnisse ersetzen das Boot oft.

Wie viele Ruten darf ich beim Wallerangeln gleichzeitig auswerfen?

Die erlaubte Rutenanzahl ist gewässer- und bundeslandabhängig. In den meisten Fällen sind zwei Ruten erlaubt. Die Erlaubniskarte gibt darüber Auskunft.

Wie lange kann ein Waller werden?

Waller können über 2,50 Meter lang und mehr als 100 Kilogramm schwer werden. In deutschen Gewässern sind Fische zwischen 1,20 und 1,80 Meter keine Seltenheit.

Ist Wallerfleisch essbar und wie schmeckt es?

Ja, Wallerfleisch ist mild, fest und nahezu grätenfrei. Es eignet sich hervorragend zum Braten, Räuchern oder Grillen. Jüngere Tiere schmecken in der Regel besser als sehr alte Exemplare.

Welcher Köder ist der beste für Waller-Anfänger?

Ein Bündel Tauwürmer am Grundblei ist der einfachste und verlässlichste Einstieg. Günstig, überall erhältlich und nachweislich wirksam – ideal für den ersten Wallerversuch.

Waller angeln in Deutschland ist kein Zufallssport. Wer die Gewässer versteht, die Biologie des Fisches kennt und sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen hält, hat in deutschen Flüssen und Seen echte Chancen auf Begegnungen mit einem der faszinierendsten Raubfische Europas. Die Ausrüstung muss stimmen, die Geduld auch – aber wenn ein Waller über einen Meter am Haken hängt, weiß man sofort, warum diese Fischerei so viele Menschen in ihren Bann zieht.

Vorheriger Beitrag

Die besten Campingplätze in Belgien am Meer 2026

Kategorien

  • Angeln
  • Bushcraft
  • Camping
  • Jagen
  • Survival
  • Trekking
  • Von der Redaktion empfohlen
  • Wandern
  • Wissen
No Result
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Angeln
  • Wandern
  • Jagen
  • Camping
  • Trekking
  • Survival
  • Bushcraft

© 2026 JNews - Premium WordPress news & magazine theme by Jegtheme.